Preise bei der UGO

Preis für exzellente Forschung 2026

Seit mehr als 40 Jahren fördert die Universitätsgesellschaft Oldenburg e. V. (UGO) die wissenschaftliche Ausbildung an der Oldenburger Universität und pflegt die Verankerung der Hochschule in der Region. Mit Unterstützung ihrer Förderstiftung hat sie erstmals im Jahre 2012 den Preis für exzellente Forschung vergeben. Mit dieser Auszeichnung werden herausragende, international sichtbare Forschungsleistungen von Wissenschaftler*innen der Universität Oldenburg in einer frühen Karrierephase gewürdigt.

Dieser Preis wird jährlich – gemeinsam mit dem Preis der Universitätsgesellschaft Oldenburg für herausragende Promotionen – vergeben und ist dotiert mit

5.000 Euro.

Im Jahr 2022 feierte die UGO ihren 50. Geburtstag und schreibt seitdem den Preis für exzellente Forschung zweifach aus: Die Auszeichnung wird sowohl einer Wissenschaftlerin bzw. einem Wissenschaftler aus dem Bereich der Naturwissenschaften, der Mathematik und der Medizin als auch einer Wissenschaftlerin bzw. einem Wissenschaftler aus den geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Fächern verliehen.

Vorschlagsberechtigt für diesen Preis sind die Mitglieder des Präsidiums der Universität Oldenburg, die Dekaninnen und Dekane sowie die Institutsdirektorinnen und -direktoren (Fakultät I bis V) bzw. die Departmentsdirektor*innen in der Fakultät VI. Für das Department für Humanmedizin können zwei Vorschläge eingereicht werden.

Eigene Bewerbungen und Bewerbungen von Gruppen sind nicht möglich. Vorgeschlagen werden können alle promovierten Wissenschaftler*innen der Universität Oldenburg. Vorschlagsberechtigte Personen dürfen jeweils nur eine*n Kandidat*in für den Preis für exzellente Forschung nominieren. Die Nominierten dürfen nur in einer Preiskategorie vorgeschlagen werden, also entweder für den Preis für exzellente Forschung oder aber für den Preis für herausragende Promotion.

Ausgezeichnet werden sollen exzellente individuelle Forschungsleistungen, die in einschlägigen Veröffentlichungen oder Habilitationsschriften der letzten fünf Jahre ihren Niederschlag gefunden haben. Ausgeschlossen sind Bibliographien, Lexika und enzyklopädische Werke, die als reine Schriftensammlungen oder Katalogisierungen zu verstehen sind. Die vorschlagsberechtigten Personen sind gebeten, in erster Linie Wissenschaftler*innen in einer frühen Karrierephase, die bereits national und international sichtbare Eigenständigkeit erlangt haben, zu nominieren.    

Die einzureichenden Unterlagen umfassen einen Lebenslauf und die Publikationsliste der oder des Vorgeschlagenen, ein Exemplar derjenigen Arbeit oder Arbeiten, auf die sich der Vorschlag stützt, sowie eine Darstellung der besonderen wissenschaftlichen Exzellenz dieser Arbeiten im Umfang von maximal drei Seiten. Sofern sich der Vorschlag auf Veröffentlichungen mit mehreren Autor*innen bezieht, ist der Eigenbeitrag der oder des Vorgeschlagenen darzulegen. Für Rückfragen sollen die Adressen von zwei Hochschullehrer*innen angegeben werden, die inhaltliche Auskünfte zu dem jeweiligen Vorschlag geben können.

Über die Vergabe des Preises entscheidet – unter Ausschluss des Rechtswegs – der Vorstand der Universitätsgesellschaft Oldenburg e. V. auf Vorschlag einer Jury aus renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Die Preisverleihung findet im Oktober 2026 im Rahmen der Auftaktveranstaltung des akademischen Jahres statt.

Vorschläge (mit vollständiger Anschrift, Telefon und Email der / des Vorgeschlagenen) sind bis zum  

31.07.2026

einzureichen.

Ihre Nominierung schicken Sie bitte an die E-Mail-Adresse ugo-preise@uol.de.

Naturwissenschaften, Mathematik und Medizin

PreisträgerInnen

2024

Prof. Dr. Sinikka Lennartz
Fakultät V, ICBM

Forschungsfeld
Biogeochemische Ozeanmodellierung, Analyse des globalen Kohlenstoffkreislaufs

2025

Prof. Dr. Mandy Roheger Fakultät VI, Psychologie

Forschungsfeld Erkennung, Diagnostik und Prävention neurodegenerativer Erkrankungen

Bereich der geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Fächer

PreisträgerInnen

2024

Prof. Dr. Gundula Zoch
Fakultät I, Institut für Sozialwissenschaften

Forschungsfeld
Soziologie sozialer Ungleichheiten; Schwerpunkt: die theoriegeleitete, empirische Analyse und Erklärung sozialer Ungleichheiten

2025

Prof. Dr. Michaela Kaiser Fakultät III, Institut für Kunst und visuelle Kultur

Forschungsfeld
Kunstpädagogik
Kulturelle Bildung und Inklusion

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