21. Januar 2026

Neujahrsempfang 2026: Ein inspirierender Auftakt im Staatstheater Oldenburg

Rund 500 Gäste folgten in diesem Jahr der Einladung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. zum traditionellen Neujahrsempfang im Oldenburgischen Staatstheater. Der Abend verband in besonderer Weise wissenschaftliche Erfolge, kulturelle Highlights und persönliche Begegnungen – und machte einmal mehr sichtbar, wie eng Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Kultur in Oldenburg miteinander verwoben sind.

Für Dr. Stefanie Abke war es der erste öffentliche Auftritt als neue Vorsitzende der Universitätsgesellschaft. Gemeinsam mit Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder und Generalintendant Georg Heckel betonte sie die Rolle der UGO als Brückenbauerin zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft. Ein Schwerpunkt lag auf dem Engagement für freie Wissenschaft, demokratische Werte sowie dem Anspruch, die Sichtbarkeit der Universität in Stadt und Region weiter zu stärken.

Rückblick auf ein erfolgreiches 2025

Die Universität Oldenburg blickte auf zahlreiche wissenschaftliche Erfolge zurück. 2025 gilt als erfolgreichstes Wissenschaftsjahr der Universitätsgeschichte – insbesondere aufgrund der Fortschritte in der Exzellenzstrategie. Drei Exzellenzcluster in den Bereichen Hörforschung, Tiernavigationsforschung und Meeresforschung wurden bewilligt. Diese Leistungen sind Teil der „Northwest Alliance“, der gemeinsamen Initiative mit der Universität Bremen. Sie bildet die Grundlage für die Bewerbung um den Titel „Exzellenzuniversität“ ab 2027.

Ein eindrucksvolles kulturelles Highlight des Abends war der Auszug aus dem Ballett „Romeo und Julia“, aufgeführt vom Oldenburgischen Staatsorchester. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hob in seinem Grußwort hervor, wie bedeutend die Universität als Motor für die Stadtentwicklung ist. Weitere künstlerische und wissenschaftliche Akzente setzten ein Blechbläserensemble, das Tanzensemble sowie Science Slammer Nils Prior, der die Exzellenzcluster der Northwest Alliance mit viel Witz und Energie präsentierte.

Reger Austausch beim „Plausch danach“

Der Empfang wurde auch von hochrangigen Gästen aus Politik und Wissenschaft begleitet, darunter Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs. Der Abend endete mit einem regen Austausch im anschließenden „Plausch danach“. Zudem kam ein Teil der Eintrittskarten dem Deutschlandstipendium zugute – ein Beitrag zur Förderung junger Talente, die den Forschungsstandort von morgen prägen.

Der Neujahrsempfang 2026 zeigte eindrucksvoll, wie inspirierend das Zusammenspiel von Wissenschaft, Kultur und gesellschaftlichem Engagement in Oldenburg ist. Die Universitätsgesellschaft dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diesen besonderen Jahresauftakt möglich gemacht haben.

Nach oben scrollen